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Fortbildung für ein Kollegium zu „Streitschlichtung und Mediation“

TrainerInnen: Tim Pechtold & Kirsten Schroeter

Hintergrund
Die Schule hatte sich entschieden, als flankierende Maßnahme zur Ausbildung von SchülerInnen als StreitschlichterInnen das Kollegium in Bezug auf Streitschlichtung fortzubilden. Aufgrund der geringen Größe des Kollegium war es möglich, eine Fortbildung für alle Lehrkräfte einschließlich Referendarinnen durchzuführen. Zu diesem Zwecke entschied sich die Schule, drei Tage in ein Tagungshaus in Niedersachsen zu fahren. In diesen drei Tagen sollte sowohl ein Eindruck vermittelt werden, was Mediation ist, wie die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler aussieht als auch diskutiert werden, wo Möglichkeiten und Grenzen der Streitschlichtung gesehen werden. Zusätzlich sollten die nächsten notwendigen Schritte für die Implementierung von Streitschlichtung an der Schule aufgezeigt und konkret geplant werden.

Durchführung
Den ersten Abend nutzten wir, um Erwartungen und Befürchtungen abzuklären und einen ersten Eindruck von Streitschlichtung zu vermitteln, in dem wir mit zwei Lehrerinnen ein Rollenspiel vorspielten.

Am zweiten Tag wurde den Lehrkräften Mediation näher gebracht, in dem sie abwechselnd Inputs bekamen und Teile des Schülerinnentrainings selber mitmachten. Nach einer Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Streitschlichtung fand eine Annäherung an das Thema Konflikte im Allgemeinen statt. In diesem Rahmen wurde sowohl der Begriff geklärt als auch das eigene Verhalten reflektiert. Abschließend wurden am zweiten Tag schwierige Situationen gesammelt und in Rollenspielen Handlungsalternativen probiert.

Im Blickpunkt des letzten Vormittags stand einerseits die Nachbetrachtung der Rollenspiele des Vorabends. Andererseits wurde das weitere Vorgehen der Schule besprochen und ein Zeitplan mit Maßnahmen und Zuständigkeiten festgelegt.

Fazit
Nicht zuletzt dank einer motivierten Gruppe ist es uns gelungen, die unterschiedlichen Ebenen von individueller Kompetenzentwicklung und gemeinsamer Projektgestaltung erfolgreich zu bedienen. Das schönste an dieser Veranstaltung war sicherlich zu sehen, dass das Kollegium die drei Tage auch genutzt hat, um Teamentwicklung zu betreiben und die neuen Lehrkräfte und Referendarinnen zu integrieren. Dies war von uns zwar beabsichtigt, der Erfolg jedoch keineswegs gewiss...

 

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