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Um ein zweites Mal auf Mettes Beitrag über die „nützlichen Missverständnisse“ zurückzukommen: Das zweite Modell, welches mir hier direkt in den Sinn kam, war natürlich das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun – auch bekannt als Vier-Ohren-Modell. Es ist ein wunderbares Denkwerkzeug für die ‚detektivische‘ Kommunikationsarbeit und hilft, Missverständnissen auf die Spur zu kommen. Jede Aussage kann…
In meiner Arbeit mit Gruppen ohne klar definierte Hierarchien habe ich mehrmals erlebt, wie diese Struktur die Mitglieder einerseits auf wunderbarste Weise beflügeln und stärken, andererseits aber auch sehr herausfordern oder gar begrenzen kann. Als Berater ist es ebenfalls eine andere Herausforderung mit einer Gruppe zu arbeiten, die keine definierten Entscheidungsträger hat. Die Auftragsklärung gestaltet…
Es gibt ein wissenschaftlich mittlerweile recht gut beforschtes Phänomen in Konflikten, das den konstruktiven Umgang mit Konflikten im Alltag leider sehr erschwert: Wenn wir uns von unserem Gegenüber nicht gehört und verstanden, sondern vielmehr in unserem Standpunkt angegriffen fühlen, dann sinkt mit dem Grad unserer Emotionalität im Konflikt unsere Fähigkeit zum Perspektivwechsel – und somit…
In einem vorigen Beitrag „Wie halte ich es mit der Macht im Machtgefälle?“ habe ich begründet, weshalb ich bei starken Machtgefällen in Intragruppenkonflikten mittlerweile bevorzugt nicht mehr mit der Gesamtgruppe, sondern in kleineren Settings arbeite. Wie sehen dann brauchbare Arbeitsformate aus? Die Kulisse der Ausgrenzungsbedrohung ist deutlich weniger spürbar, wenn die Zahl der Konfliktbeteiligten auf…
„Und ich bin nicht der einzige, dem das auffällt…“ „Die anderen sehen das genauso…“, „Alle sind davon genervt…“. So oder so ähnlich höre ich in Mediationen sehr oft, wie Konfliktparteien ihre Ansichten oder Wahrnehmungen untermauern. Meine Meinung wird von mehreren getragen; ich stehe hier nicht alleine! So nachvollziehbar dieses Manöver auch sein mag, so wenig…
Der Anfang ist immer das Entscheidende; hat man’s darin gut getroffen, so muß der Rest mit einer Art von innerer Notwendigkeit gelingen… (Theodor Fontane) Es gehört zum Alltag einer Mediatorin bei Anfragen nach Mediation relativ zügig und unvermittelt recht viel von einer mir gerade noch unbekannten Person zu erfahren. Jemand ruft mich an, weil er…

Diplom Psychologe Moritz Meyer ist freiberuflicher Berater und Trainer. Seine Schwerpunkte sind Konflikt- und Verhandlungsberatung sowie Teamentwicklung und Workshopmoderation. Er ist Dozent an verschiedenen Universitäten u.A. mit den Themen „Kritisches Denken“, „Persönlichkteitsentwicklung“, „Verhandlung und Konfliktberatung“. Er hat am Zentrum für Schlüsselkompetenzen an der Universität Hamburg gearbeitet und viele Seminare für interaktionsorientierte Hochschuldidaktik in Osteuoropa, Asien und China gegeben. Seine Trainersprachen sind Deutsch und Englisch.
Moritz Meyer is a psychologist, consultant and trainer. He specialises in conflict and negotiation counselling as well as team development and workshop facilitation. He is a lecturer at various universities on topics such as „critical thinking“, „personal development“, „negotiation and conflict counselling“. He has worked at the Centre for Key Competencies at the University of Hamburg and has given many seminars on the didacics of interaction-oriented higher education in Eastern Europe, Asia and China. He works with his clients in German and English.

„Es ist nicht entscheidend, was ich sage, sondern was der andere hört.“
Vera F. Birkenbihl
Diplom Psychologe, Konfliktmediator & Problemberater. Ausbildung an der Universität Hamburg (Schwerpunkte Beratung und Training, 1999-2005), Begleitend Ausbildung zum Konfliktmediator. Aufbau des Zentrums für Schlüsselkompetenzen an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft (2007-2008), Dozent am Institut für Psychologie (2009-2014), Forschung im Bereich der Konfliktdiagnostik. Freier Berater (seit 2005).

„Auseinandersetzungen sind anstrengend und kosten Zeit. Sie sind es aber wert, geführt zu werden, wenn es gerecht, aufgeklärt, würdevoll und nicht manipulativ zugehen soll. … Manchmal helfen sie uns, mündiger als bisher zu erkennen, wo es gilt, mutiger zu werden und Änderbares zu verändern – oder mit nicht Änderbarem einen anderen Umgang zu finden. … Meine Führung durch das konfliktreiche Gelände soll darum ehrlich, kritisch und auf Augenhöhe angelegt sein.“
Psychologe, Betriebswirt, Mediator. Nach kfm. Ausbildung und Studium Tätigkeit in Unternehmensberatungen, systemische Beratungsausbildung. Seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie („Beratung und Training“) bei Prof. Alexander Redlich und Prof. Schulz von Thun. Seit 2006 Aufbau des universitären Weiterbildungsganges „Konfliktberatung und Mediation“. Leiter des Zentrums für Schlüsselkompetenzen der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft (2008-2014), heute „Fachüberschreitendes Studium“ der Fakultät für Erziehungswissenschaft. Seit 2012 zusätzlich Handlungsfeldleitung im Universitätskolleg der Universität Hamburg.

Irgendwie hat „es“ mich privat und beruflich immer wieder zum Thema „Gruppe“ gebracht: 4 Jahre Projektstudium, 25 Jahre Wohngemeinschaft, 3 Jahre Promotion über Schulklassen, 10-Jahres-Projekt über soziale Gruppenarbeit, 4 Jahre Forschung zur Sozialen Architektur von Gruppen und seit über 20 Jahren Konfliktmoderation mit Gruppen. Irgendwann habe ich es gemerkt, aber das unergründliche Phänomen der menschlichen Gruppe hat mich immer noch nicht losgelassen. Warum funktionieren Gruppen überhaupt?
Diplom-Psychologe, Lehrer, Sozialpädagoge, Professor für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg. 1. Vorsitzender im Vorstand von KoMeT e.V.

Diplom-Psychologin, Mediatorin und Konflikt-Coach, 46 Jahre, lebt seit 1999 in Deutschland. Seit 2011 bilinguale Trainerin in DAAD-Projekten „Ost-West-Dialog“. Dozierende an der Internationalen Berufsakademie. Moderatorin und Seminarleiterin für Kommunikation, Führung, Prävention. Psychologische Beraterin und Coach für Fach- und Führungskräfte.

Soziologe (M.A.), Dipl.-Sozialwirt, Organisationsberater, Mediator und Dozent. Sozialwissenschaftliches Studium in Hamburg und London (1990 – 1996). Zuvor berufstätig als Bankkaufmann und Erwachsenenbildner (1981 – 1989). Seit 1996 als Organisationsberater, Projektmanager, Mediator und Fachbuchautor tätig. 2004 Gründung der PRAXIS FÜR SOZIALWISSENSCHAFTLICHE ORGANISATIONSBERATUNG mit den Leistungsbereichen Organisationsentwicklung, Projekt- und Konfliktmanagement, Gender Mainstreaming und Sozialforschung. Berufsbegleitende Ausbildung zum Mediator nach den Qualitätskriterien des Bundesverband Mediation e.V. (BM). Mitglied im Bundesverband Mediation e.V., Komet e.V. und in der Mediationszentrale Hamburg e.V.

„Ein Problem an Auseinandersetzungen ist nicht der Austausch, sondern der nicht stattfindende Austausch. Konflikte lassen sich nicht verdrängen und werden sich ihren Weg suchen. Um diesen Weg strukturiert und nicht eskaliert zu gehen, will Streiten gelernt werden, genauso die Formulierung der eigenen Positionen und Bedürfnisse, damit eine Chance besteht, sich gegenseitig zu verstehen. Dissonanzen untereinander sind wertvoll und sollten nicht übergangen oder ignoriert werden: Jeder Konflikt hat ein Recht zu leben.“
Psychologin (M.Sc.), Mediatorin, Kassenwarten von KOMET e.V., Kommunikationsberaterin bei der Lufthansa Technik AG

„Aufeinander zugehen oder zurückweisen und sich abgrenzen. Konkurrieren oder kooperieren. Zwei Pole die uns in Konflikte und bei ihrer Lösung fordern. Sie in einer Balance zu halten fordert mich im Alltag und hat mich im Konflikt an meine Grenzen geführt. Mit Dritten eben hierzu einen Weg zu finden, fasziniert mich in der Konfliktarbeit.“
Diplom Psychologe, Berater, Mediator und Trainer. Seit 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg: zunächst am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie bei Prof. Schulz von Thun, dann am Zentrum für Schlüsselkompetenzen der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft.

Nadschja Müller-Using ist selbständige Diplom Psychologin, Beraterin und Trainerin. Nach ihrem Studium der Psychologie an der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Kommunikationspsychologie, sowie Weiterbildungen zur Konfliktberaterin und Mediatorin, begleitet sie seither Menschen und Firmen in Fragen rund um das unerschöpfliche Thema „Miteinander reden“.

„Reden hilft!“
Dr. habil. Nils Zurawski, Soziologe, Kriminologe, Ethnologe, arbeitet an der Universität als Wissenschaftler, u.a. in der Friedensbildung und Konfliktforschung (z.B. zum Friedensprozess in Nordirland); er arbeitet als freier Meditator u.a. für die Konfliktberatung der Universität Hamburg, hat langjährige Erfahrungen im Vereinswesen und kennt die dortigen Konfliktlagen und möglichen Schwierigkeiten.
Mediator seit 2015.
Wissenschaftliche Webseite: http://www.surveillance-studies.org/zurawski/

Diplom Psychologin, Coach, Mediatorin und Trainerin. Seit 2006 Mitarbeiterin der Universität Hamburg: zunächst an der Fakultät für Rechtswissenschaft im Bereich Lehrentwicklung, dann in der Stabstelle Organisationsentwicklung zur Unterstützung des Changemanagements in der Universitätsverwaltung.