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Zu den Besonderheiten von Mediationen in Gruppen gehört, dass sich in jeder Phase ein starkes Ungleichgewicht zeigen kann – dazu drei Beispiele: 

Im Vorgespräch für die Klärung eines Dauerkonfliktes in einer Abteilungsleiterrunde sagt der Vorgesetzte, dass Entscheidungen oft mit 11 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen getroffen werden. Er fügt hinzu, dass es sich immer um dieselben beiden (älteren) Personen handele, die gegen die Vorhaben der (jüngeren) Mehrheit stimmten. Die beiden lägen außerdem oft miteinander im Streit.

Auf Umwegen ist mir das Buch „Die Mäuse-Strategie für Manager – Veränderungen erfolgreich begegnen“ von Spencer Johnson in die Hand gekommen. Das Buch ist dünn und der Text groß gedruckt. Das kleine Buch ist ein New York Times Bestseller. Nicht zu Unrecht fand ich, nachdem ich es gelesen habe. Verglichen mit so manchem Werk über Veränderungsmanagement vielleicht oberflächlich, aber im Großen und Ganzen werden auf den knapp 100 Seiten viele einschlägige Methoden zur Bewältigung von Veränderungen beschrieben. Meine Hypothese ist, dass die allermeisten Leser sich selbst zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte wiederfinden.

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